Hotel Angleterre
Lausanne, Schweiz
Lausanne, Schweiz. In Lausanne-Ouchy mit Blick auf den Genfer See gelegen.

10 Daten aus dem Archiv von Grand Hotels of the World.
Entwicklung des kleinen Orts Ouchy unterhalb von Lausanne.
Eröffnung des Beaurivage, Einweihung am 24. März 1861.
Eröffnung der Standseilbahn Lausanne–Ouchy, die das Ufer des Genfersees mit dem Bahnhof Lausanne verbindet. (Heute ist die Standseilbahn durch eine automatische Metro ersetzt; zudem führt ein schöner 25-minütiger Spaziergang vom Bahnhof zum See.)
Der Name Edouard Constant Sandoz erscheint erstmals unter den Aktionären der „Société du Beau Rivage Palace“. Sandoz und der Chemiker Dr. Alfred Kern waren die Gründer des weltbekannten Pharmakonzerns Sandoz, der 1886 in Basel entstand.
Der Palastflügel wird im neobarocken Stil von den Architekten Jost, Bezencenet und Schnell hinzugefügt. Der Dekorateur Chiara versieht das Treppenhaus mit Buntglasfenstern, die mit denen des Ritz in Paris identisch sind. Laut der Gazette de Lausanne „hat die Hotellerie in der Schweiz und darüber hinaus nichts Schöneres hervorgebracht“. Eines der Meisterwerke des Hotels ist der „Sandoz Room“. Die Kuppel ist ein Prunkstück der Glasmalerei, geschaffen von Eduard Diekmann.
Das Beau Rivage Palace ist Gastgeber der „Konferenz von Lausanne“.
Coco Chanel lässt sich im Beaurivage nieder, träumt von ihrem früheren Geliebten Bendor und wartet auf ihre Rückkehr in die Welt der Mode im Februar 1954.
Das Hotel befindet sich nach wie vor mehrheitlich im Besitz der Schweizer Familie Sandoz, eines weltweit führenden Generikaherstellers (Pharmazeutika). Edouard Sandoz steht am Ursprung von Sandoz Pharmaceuticals, das 1996 mit Ciba-Geigy zu Novartis fusionierte. Die Familie hat sich vorbehaltlos verpflichtet, den Hotelkomplex auf seinem herausragenden Niveau zu halten.
Alexandre Rufenacht (1858–1877) Antonio Martin Rufnacht (1878–1887) Jacques Tschuml (1888–1912) Otto Egli (1912–1935) Werner Müller (1935–1954) Ernest Schaerer (1954–1957) Walter Schnyder (1957–1979) Bobo von Alvensleben (1980–1982) Maurice Urech (1983–1993) Willy Brawand (1993) Christian Marich (1994–2003) Francois Dussart (seit 2003)
1941: „Gilberte de Courgenay“ von Franz Schnyder 1959: „Manche mögen’s heiß“ von Billy Wilder 1971: „Tod in Venedig“ von Luchino Visconti 2004: „Agents secrets“ von Frédéric Schoendoerffer
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